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CLOUD-Act-Risiko ausgewiesen
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Kuratierte Sammlung

Deutsche Cloud-Anbieter

Cloud- und Speicher-Anbieter mit Hosting in Deutschland, verglichen nach Rechenzentrums-Standort, Eigentümern, CLOUD-Act-Risiko, Unterauftragsverarbeitern und Zertifizierungen wie BSI C5.

Kurzfassung Führende deutsche Cloud-Anbieter mit Hosting in Deutschland sind Hetzner, IONOS und STACKIT für Infrastruktur sowie Nextcloud, luckycloud und STRATO HiDrive für Speicher, alle EU-eigen und in deutschen Rechenzentren betrieben, geprüft auf DSGVO-Konformität, BSI C5 und CLOUD-Act-Exposition. Entscheidend ist nicht der Standort allein: Eigentum und Unterauftragsverarbeiter bestimmen, ob ein Anbieter wirklich außerhalb der Reichweite des US CLOUD Act liegt.
EU Vetted Editorial
Geprüft August 2026 Wie wir prüfen

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Über diese Sammlung
Über Deutsche Cloud-Anbieter
Warum es darauf ankommt
Warum es darauf ankommt

Alle 13 Alternativen in dieser Kategorie

Auf einen Blick

Kernfakten je Anbieter, geprüft anhand der eigenen Unterlagen des Anbieters.

  • Nextcloud

    gehostet in Deutschland, verschlüsselt im Ruhezustand, keine CLOUD-Act-Exposition, ab 6 €/Mon..

    Am besten für: Organisationen, die selbst hosten oder gemanagte EU-Infrastruktur nutzen möchten und volle Kontrolle über Daten, Verschlüsselungsschlüssel und Unterauftragsverarbeiter wünschen

  • luckycloud

    gehostet in Deutschland, Zero-Knowledge-Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, keine CLOUD-Act-Exposition.

    Am besten für: Kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland und der DACH-Region, die Zero-Knowledge-Speicherung in den eigenen deutschen Rechenzentren eines kleinen inhabergeführten Anbieters suchen

  • Filen

    gehostet in Deutschland, Zero-Knowledge-Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, geringe CLOUD-Act-Exposition, ab 2 €/Mon..

    Am besten für: datenschutzbewusste Privatpersonen und kleine Teams, die Zero-Knowledge-Speicherung unter deutschem Recht mit Open-Source-Apps und günstigen Preisen suchen

  • Koofr

    gehostet in Deutschland, verschlüsselt im Ruhezustand, geringe CLOUD-Act-Exposition, ab 0.5 €/Mon..

    Am besten für: datenschutzbewusste Privatpersonen und kleine Teams, die in Deutschland gehosteten Speicher eines unabhängigen Anbieters suchen, mit optionaler clientseitiger Verschlüsselung über Koofr Vault für sensible Dateien

  • gehostet in Deutschland, verschlüsselt im Ruhezustand, keine CLOUD-Act-Exposition, ab 6 €/Mon..

    Am besten für: Kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Deutschland, die einen etablierten Großanbieter mit deutschen Rechenzentren und einer optionalen Zero-Knowledge-Verschlüsselungsschicht suchen

  • leitzcloud

    gehostet in Deutschland, verschlüsselt im Ruhezustand, keine CLOUD-Act-Exposition, ab 8.8 €/Mon..

    Am besten für: Kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland und der DACH-Region sowie öffentlichkeitsnahe Einrichtungen, die ausschließlich deutschen Datenspeicherort auf der eigenen Infrastruktur des Betreibers mit mehrsprachiger Oberfläche benötigen

  • gehostet in Deutschland, verschlüsselt im Ruhezustand, keine CLOUD-Act-Exposition, ab 4.29 €/Mon..

    Am besten für: Käufer, die eine günstige, unkomplizierte gemanagte Nextcloud-Instanz wollen, die ausschließlich in Deutschland gehostet wird, vom selben zertifizierten Betreiber wie Hetzners Cloud- und Root-Server, und die keine standardmäßige Zero-Knowledge-Verschlüsselung benötigen.

  • Contabo

    gehostet in Deutschland, verschlüsselt im Ruhezustand, wesentliche CLOUD-Act-Exposition, ab 5.5 €/Mon..

    Am besten für: Preisgünstige VPS und Dedicated Server für unabhängige Entwickler, kleine SaaS-Anbieter und Prosumer, die einen niedrigen Preis über Enterprise-Compliance stellen.

  • Hetzner

    gehostet in Deutschland, verschlüsselt im Ruhezustand, keine CLOUD-Act-Exposition, ab 5.49 €/Mon..

    Am besten für: Cloud- und Dedicated-Server für EU-Teams, die preiswerte, in Deutschland gehostete Infrastruktur mit Workloads in EU-Rechenzentren suchen.

  • IONOS

    gehostet in Deutschland, verschlüsselt im Ruhezustand, keine CLOUD-Act-Exposition, ab 5.04 €/Mon..

    Am besten für: Cloud-Compute und -Speicher für deutsche KMU und Beschaffer im öffentlichen Sektor, die BSI C5 und IT-Grundschutz von einem Frankfurter Anbieter benötigen.

  • netcup

    gehostet in Deutschland, verschlüsselt im Ruhezustand, geringe CLOUD-Act-Exposition, ab 1.84 €/Mon..

    Am besten für: Preisgünstige VPS-, ARM64- und AMD-EPYC-Dedicated-Server für unabhängige Entwickler und kleine SaaS-Anbieter, die eine in Deutschland gehostete Infrastruktur mit stundenweiser Abrechnung suchen.

  • STACKIT

    gehostet in Deutschland, verschlüsselt im Ruhezustand, keine CLOUD-Act-Exposition.

    Am besten für: Souveräne Cloud-Infrastruktur für EU-Behördenbeschaffung, DORA-regulierte Finanzunternehmen und Großkonzerne, die einen nicht VC-finanzierten deutschen Anbieter bevorzugen.

  • gehostet in Deutschland, verschlüsselt im Ruhezustand, keine CLOUD-Act-Exposition.

    Am besten für: Enterprise-OpenStack-Public-Cloud für große DACH-Organisationen und öffentliche Beschaffer in Deutschland, die von AWS, Azure oder GCP migrieren möchten.

So treffen Sie die Wahl
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Welcher Cloud-Anbieter ist DSGVO-konform?
DSGVO-Konformität hängt nicht nur vom Serverstandort ab, sondern von der gesamten Verarbeitungskette: Hosting-Region, Eigentümer, Unterauftragsverarbeiter und ein öffentlich verfügbarer Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA). Auf dieser Seite gelistete Anbieter wie Hetzner, IONOS und STACKIT hosten in deutschen Rechenzentren, sind EU-eigen und stellen einen AVV bereit. Wir erfassen jedes dieser Signale getrennt, damit Sie die Konformität gegen Ihre eigene Datenschutz-Folgenabschätzung prüfen können, statt einem pauschalen Label zu vertrauen.
Unterliegen deutsche Cloud-Anbieter dem US CLOUD Act?
Nicht automatisch, und das ist der entscheidende Punkt. Der US CLOUD Act kann auf Daten zugreifen, die ein der US-Gerichtsbarkeit unterliegendes Unternehmen hält, unabhängig vom Serverstandort. Ein in Deutschland eingetragener, deutsch kontrollierter Anbieter ohne US-Unterauftragsverarbeiter im Datenpfad hat daher ein strukturell schwächeres Risikoprofil. Hetzners, IONOS' und STACKITs CLOUD-Act-Exposition ist im Verzeichnis jeweils mit „Keines” erfasst, während die deutsche Tochter eines US-Konzerns auch mit deutschem Rechenzentrum weiterhin exponiert sein kann.
Was ist die beste deutsche Cloud für Unternehmen?
Das hängt davon ab, welche Anforderung für Sie nicht verhandelbar ist. Für reine Infrastruktur (IaaS) ist Hetzner ab 5.49 €/Monat die meistgenannte Wahl, IONOS bietet einen börsennotierten deutschen Konzern mit BSI C5 und IT-Grundschutz, und STACKIT (Schwarz-Gruppe) zielt mit BSI C5, ISO 27001 und DORA-Bereitschaft auf den öffentlichen Sektor und regulierte Branchen. Für DSGVO-konformen Datei-Speicher zählen luckycloud, Nextcloud und STRATO HiDrive dazu. Filtern Sie die Tabelle nach Zertifizierung, Eigentum oder CLOUD-Act-Risiko, um Ihre Auswahl einzugrenzen.
Was bedeutet die BSI-C5-Zertifizierung?
BSI C5 (Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue) ist der vom deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik definierte Prüfstandard für Cloud-Sicherheit. Ein C5-Testat dokumentiert, dass ein Anbieter ein umfangreiches Set an Sicherheits- und Transparenzanforderungen erfüllt. Es ist im deutschen Markt der maßgebliche Cloud-Sicherheitsnachweis. Hetzner, IONOS, STACKIT und T Cloud Public (vormals Open Telekom Cloud) führen dieses Testat; in der Vergleichstabelle lässt sich gezielt darauf filtern.
Was ist der Unterschied zwischen einer deutschen Cloud und einer EU-Cloud?
Eine deutsche Cloud ist hier ein Anbieter mit Sitz und primärem Hosting in Deutschland, unter deutscher und EU-Gerichtsbarkeit. Eine EU-Cloud ist der breitere Begriff für jeden in der EU oder im EWR ansässigen und gehosteten Anbieter, etwa OVHcloud (Frankreich) oder UpCloud (Finnland). Die Compliance-Logik ist dieselbe; deutsche Käufer mit BSI-C5- oder IT-Grundschutz-Anforderungen oder einer Präferenz für deutsche Gerichtsbarkeit grenzen jedoch oft bewusst auf Deutschland ein. Für die EU-weite Sicht siehe unsere Seite zu europäischen Cloud-Anbietern.
Reicht „Server in Deutschland” für DSGVO-Konformität?
Nein, nicht für sich allein. Der Serverstandort beantwortet nur die Frage, wo Daten physisch liegen. Die DSGVO verlangt darüber hinaus einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28, eine kontrollierbare Kette von Unterauftragsverarbeitern, angemessene technische und organisatorische Maßnahmen und für jede Übermittlung in ein Drittland eine Rechtsgrundlage nach Kapitel V. Ein deutsches Rechenzentrum, dessen Betreiber Support aus einem Drittland leistet oder US-Dienste für CDN, Monitoring oder Zahlungsabwicklung einsetzt, kann daher trotzdem Drittlandübermittlungen auslösen. Zudem bleibt die Verantwortung für die eigene Konfiguration (Zugriffsrechte, Verschlüsselung, Löschkonzept) beim Kunden. „Server in Deutschland” ist eine notwendige, in der Regel aber keine hinreichende Bedingung.
Worin unterscheiden sich BSI C5 und ISO 27001?
ISO/IEC 27001 zertifiziert ein Informationssicherheits-Managementsystem. Der Standard ist branchenunabhängig, das Zertifikat wird von einer akkreditierten Zertifizierungsstelle erteilt und gilt für einen definierten Geltungsbereich; der ausführliche Prüfbericht wird Kunden in der Regel nicht ausgehändigt. BSI C5 ist kein Zertifikat, sondern ein Testat eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers nach dem Prüfungsstandard ISAE 3000 über einen cloud-spezifischen Kriterienkatalog. Ergebnis ist ein detaillierter Prüfbericht mit Transparenzangaben zu Standorten, Gerichtsstand, Unterauftragsverarbeitern und dem Umgang mit Behördenanfragen, den Kunden einsehen können. Beide Nachweise ergänzen sich und ersetzen einander nicht. Prüfen Sie in beiden Fällen den Geltungsbereich: Ein Nachweis gilt für den geprüften Dienst, nicht automatisch für das gesamte Portfolio eines Anbieters.
Gilt der US CLOUD Act auch für deutsche Tochtergesellschaften von US-Anbietern?
Der CLOUD Act richtet sich an Anbieter, die der US-Gerichtsbarkeit unterliegen, und erfasst Daten in deren Besitz, Gewahrsam oder Kontrolle unabhängig vom Speicherort. Nach verbreiteter Lesart in der US-Rechtsliteratur erstreckt sich das auch auf Daten, die eine ausländische Tochtergesellschaft hält, sofern die US-Muttergesellschaft darüber Kontrolle ausüben kann. Eine deutsche GmbH als Vertragspartner und ein Frankfurter Rechenzentrum ändern daran für sich allein in der Regel nichts. Wie weit diese Kontrolle im Einzelfall reicht, hängt von Konzernstruktur, vertraglichen Regelungen und technischen Zugriffsmöglichkeiten ab und sollte für den konkreten Vertrag rechtlich geprüft werden. Aus diesem Grund erfassen wir Eigentümer und Unterauftragsverarbeiter getrennt vom Serverstandort.
Was ist der Unterschied zwischen Public Cloud, Private Cloud und Managed Hosting bei deutschen Anbietern?
Public Cloud bezeichnet mandantenfähige, geteilte Infrastruktur mit Selbstbedienung und nutzungsabhängiger Abrechnung; Hetzner Cloud, IONOS Cloud, STACKIT und T Cloud Public fallen in diese Gruppe. Private Cloud stellt einem einzelnen Kunden dedizierte Ressourcen bereit, entweder im Rechenzentrum des Anbieters oder im eigenen Haus, typischerweise für regulierte Workloads oder besondere Isolationsanforderungen und mit höheren Fixkosten. Managed Hosting bedeutet, dass der Anbieter Server oder Anwendung selbst betreibt, also Updates, Patches, Backups und Monitoring übernimmt; ein Beispiel ist Hetzner Storage Share als verwaltete Nextcloud-Instanz. Für die Prüfung zählt vor allem die Verantwortungsteilung: In der Public Cloud liegt mehr Konfigurationsverantwortung beim Kunden, beim Managed Hosting mehr beim Anbieter. Der Auftragsverarbeitungsvertrag sollte diese Aufteilung ausdrücklich abbilden.
Methodik

Wie wir jeden Eintrag hier geprüft haben.

Für jedes Produkt prüfen wir die öffentliche DPA, das Unterauftragsverarbeiter-Dokument, die Hosting-Region, Zertifizierungen und die Eigentümerstruktur. Jede Prüfung wird mit Zeitstempel versehen. Die Signale sind redaktionell und werden vierteljährlich neu verifiziert. Selbstauskünfte akzeptieren wir nicht.

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